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Das Frühlings-Update von Adobe CC 2017

Adobe CC LogoRechtzeitig zur NAB in Las Vegas hat Adobe seine Programme zur Video- und Audioproduktion aktualisiert.

Hier ein Überblick über die wichtigsten neuen Features.

Adobe Premiere Pro

Type Tool: Ja, endlich wurde das Title-Tool in die Legacy-Abteilung verschoben und ein komplett neues Werkzeug eingeführt. Einfach im Schnittfenster schreiben, Formen hineinmalen und Grafiken einfügen.

Essential Graphics Panel: Hier werden nicht nur die neuen Titles bearbeitet, sondern es stehen hier auch Vorlagen für Intros, Bauchbinden und Credits zur Verfügung. Eigene Vorlagen können gespeichert werden und stehen dann für spätere Projekte zur Verfügung.

Essential Sound Panel: Das letztes Jahr in Audition eingeführte Tool zur einfachen Tonbearbeitung steht nun auch in Premiere für den schnellen Roughmix bereit.

Touch Bar Support: Auf dem neuen MacBook Pro können nun zahlreiche Funktionen über die Touch Bar bedient werden.

Adobe After Effects

Essential Graphics Panel: Auch in After Effects steht das neue Panel zur Verfügung und wird hier wohl hauptsächlich dazu benutzt werden, Vorlagen für Premiere zu erstellen.

Lumetri Scopes: Die aus Premiere bekannten Scopes haben es jetzt auch in die neue After Effects-Version geschafft.

Camera-Shake Deblur (Schärfen von Kamerawacklern): Sind nach einer Stabilisierung noch Bewegungsunschärfen übrig geblieben, soll dieser neue Effekt diese entfernen.

Adobe Media Encoder

Upload zu Adobe Stock: Über das „Veröffentlichen“-Tab kann Material nun direkt zu Adobe Stock hochgeladen werden.

Ambisonic Audio: Der Media Encoder unterstützt nun auch 4-kanaligen Ambisonic-Sound, wie er zum Beispiel in den VR-Playern von YouTube und Facebook erlebbar ist.

Adobe Audition

Mehrkanal-Audio: Die Unterstützung von mehrkanaligen Audiofiles wurde verbessert. So kann nun zum Beispiel beim Einfügen eines Mehrkanalfiles entschieden werden, ob dieser als Einzelspuren dargestellt und bearbeitet werden soll.

Effekte: Der Parametric EQ und einige andere Filter zeigen nun (ähnlich wie der Channel EQ in Logic) das Frequenzspektrum dynamisch im Effektfenster an. Und auch die Kompressoren zeigen nun endlich die Gain Reduction visuell an.

Zusammenfassung

Einen ausführlichen Überblick über die neuen Features bietet dieses Video von Dave Helmly:

Und natürlich lässt es sich Jason „Beatlejase“ Levine nicht nehmen, das Update in einem Livestream vorzustellen:

Premiere Pro CC* ist Teil des Adobe Creative Cloud-Softwarepakets.
Eine 7 Tage-Testversion ist gratis bei Adobe erhältlich.*

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