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ProRes-Encoding unter Windows mit dem Adobe Media Encoder

Es war ein Paukenschlag durch ein kleines Update: Mit der neuesten Version von Adobe Media Encoder, Premiere Pro und After Effects ist es nun auch unter Windows möglich, Apple ProRes-Dateien zu exportieren.

Apple ProRes

Es war unter Windows immer etwas schwierig, Videos mit dem beliebten ProRes-Codec zu encodieren. Apple hat hier eine strikte Lizenzierung-Politik und so griffen viele Tools auf unautorisierte Encoder auf FFmpeg-Basis zurück.

So war es zum Beispiel auch unter älteren Media Encoder-Versionen möglich mit dem Plugin AfterCodecs die notwendigen ProRes-Files zu erstellen, aber eben nicht mit dem offiziellen Segen von Apple.

Am 10. Dezember 2018 veröffentliche Adobe nun aber neue Versionen seiner Video-Programme Premiere Pro*, After Effects* und Media Encoder*, welche nun offiziell auch unter Windows nach ProRes encodierte Videos im Quicktime-Container exportieren können.

Screenshot Adobe Premiere Website

Von ProRes 422 Proxy bis ProRes 4444 mit Alpha sind alle gängigen Varianten dabei, das neue Derivat ProRes RAW behält Apple wohl noch für sich.Screenshot ProRes-Encoding unter Windows im Adobe Media Encoder

Premiere Pro*, After Effects* und Media Encoder* sind Teil des Adobe Creative Cloud-Softwarepakets.
Eine kostenlose Testversion ist bei Adobe erhältlich.*

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