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Die Neuheiten von Adobe Premiere und After Effects CC 2020

Einmal mehr hat Adobe anläßlich der MAX-Konferenz in Las Vegas die neueste Version der Creative Cloud-Programme vorgestellt. Auch Premiere Pro* und After Effects* haben einige neue Funktionen bekommen, von denen wir uns die wichtigsten hier einmal ansehen.

Adobe MAX 2019

Die Reaktionen auf die Updates waren zweigeteilt: Die einen waren Enttäuscht ob der vergleichsweite geringen Anzahl an Neuerungen, die anderen erfreut darüber, dass Adobe den Fokus diesmal auf Verbesserungen an Geschwindigkeit und Stabilität gelegt hat.

Die Neuerungen in Adobe Premiere Pro CC 2020 (Version 14.0)

Im Vorfeld schon angekündigt war die neue Auto Reframe-Funktion. Und in ersten Tests funktioniert die Anpassung von 16:9-Material an „modernere“ Seitenverhältnisse wie 1:1, 9:16 oder 4:5 recht gut.

Auto Reframe ist wirklich eine große Hilfe für Leute, die tagtäglich TV-Material für Social Media-Kanäle anpassen müssen.

– Die Zeitverzerrung lässt sich nun auf eine Beschleunigung von bis zu 20.000 Prozent hochdrehen.

– Im Essential Graphics-Panel lassen sich Formebenen nun Umbenennen, Textfelder können nun mehrzeilig angelegt werden und Text kann jetzt auch unterstrichen werden (yeaaah!).

– Der Audio Gain lässt sich jetzt im Mischer und in der Timeline auf bis zu -15 dB einstellen, bisher ging das nur bis +6 dB

– Audio-Effekte lassen sich nun bestimmten Kanälen zuordnen. Dass ist besonders wichtig, wenn zum Beispiel in einer mehrkanaligen Summe nur die Kanäle 1 und 2 mit einem Effekt versehen werden soll.

– Im Import und Export sind diverse neue Formate hinzugekommen, besonders hervorzuheben sind der Export von ProRes im MXF-Container und High Dynamic Range H.264 und H.265-Exporte mit den dazu notwendigen HDR Metadaten.

Die Neuerungen in Adobe After Effects CC 2020 (Version 17.0)

– Dank Verbesserungen in der Render Engine soll das Playback nun flüssiger laufen, Formebenen werden nun deutlich schneller gerendert.

– Die Arbeit mit Multichannel-EXR-Files wurde verbessert. Die EXR-Dateien können nun alle Renderpasses beinhalten, welche dann in der Comp einzeln aufgeführt werden.

Formebenen können nun gruppiert werden.

– Expressions können nun auch über Dropdown-Menüs Parameter erhalten, eine wertvolle Ergänzung zu den bisher meist verwendeten Slidern.

Texteigenschaften können nun auch mit Expressions gesteuert werden.

Dies waren nur die wichtigsten Neuerungen in den neuen Versionen, das komplette Changelog gibt es bei Adobe unter https://helpx.adobe.com/de/premiere-pro/using/whats-new/2020.html und https://helpx.adobe.com/de/after-effects/using/whats-new/2020.html

Und was natürlich auch dieses mal nicht fehlen darf: Die Präsentation der Adobe-Videoprogramme durch Jason Levine auf der Adobe Max:

Premiere Pro CC* ist Teil des Adobe Creative Cloud-Softwarepakets. Eine kostenlose Testversion ist bei Adobe erhältlich.*

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